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Im Mai 2003 entstand einmal die Frage: "Wie stickt ihr Lesezeichen?" - Ähm, ja, welche? Ich machte mich auf die Suche und fand zwei sogenannte Bookmark-Serien bei OESD, die angetestet wurden. Haken: Die Kritik aus der Vergangenheit, OESD-Muster seien verzugsfreudiger als die vergleichbarer Anbieter, gilt nicht mehr. Die Firma hat sich diese Kritik knallhart auf die Fahnen geschrieben und stickt jetzt teilweise mit drei Schichten an Unterlegstichen. Leidige Folge ist, dass die Bookmarks, wenn sie wie vorgegeben verarbeitet werden, zu wahren Stickbrettern mutieren. Kaschiert man sie dann noch rückseitig (bei knapp 20 Farbwechseln nunmal nötig), sind diese Lesezeichen allenfalls noch geeignet zum Markieren in losen Blattsammlungen; jeder geleimte Buchrücken ist mit der Art langfristig überfordert.

Eine kleine Galerie
Die Motive beider Bookmark-Serien sind im Aufbau durch die Bank recht kompliziert; liegen zwischen 15- bis zu 40.000 Stichen, was deren Härte auch schon erklärt. Mit einer Stunde Arbeitszeit bis hin zum fertigen Lesezeichen ist zu rechnen. Nach mehreren Korrekturendurchläufen von nebenstehendem Motiv waren es dann noch 30 Minuten. Aufgrund der ausgesprochen schönen Optik finden die Dinger reißenden Absatz. Aber der Aufwand, der hinter so einem Teil steckt, rechtfertigt wirklich nur ein exklusives Geschenk für eine exklusive Leseratte.
Da zu diesem Artikel bereits mehrere Fragen gemailt wurden, findet ihr die
FAQ dazu hier.
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Lesezeichen à la OESD
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