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FileFinder - Filz - Finishing - Five Pocket - Fischgratmuster - Flachs - Flag - Flanell - Flattened Denim - Flockprint - Flor - Fransen - Freebies - Fringe - Frottee - Frottier - Frou Frou

  FileFinder
    ~ ist die Bezeichnung der um die Dateiformate von Stickdateien erweiterten Suchmaschine WebLook aus dem Hause WAGS. Die seit 1996 auf ASP entwickelte Anwendung wird nach nunmehr acht Jahren vollständig auf PHP umgestellt.
    Ausgelesen werden neben reinem ASCII auch Stickmotive, Bilddateien, Postscript-, CAD- und PDF-Dateien. Eine detaillierte Beschreibung des FileFinders kannst du hier nachlesen.

  Filz
    ~ ist ein ungewebter Stoff aus Wolle oder diversen Tierhaaren, der durch Einwirkung von Wärme und Feuchtigkeit sowie mechanischer Bearbeitung entsteht und durch sogenanntes Walken zusätzlich verfestigt werden kann. Wird häufig für Hüte und Hausschuhe verwendet.

  Finishing
    Verfahren der Denim-Herstellung: Die Textilien erhalten durch entsprechende Bearbeitung ein besseres Aussehen, Glanz und höhere Festigkeit.

  Five Pocket
    [eng: "fünf Taschen"] Eine kleine fünfte Tasche in der rechten Vordertasche verleiht der Basic Jeans ihren Namen.

  Fischgratmuster
    [auch Fischgrätenmuster]: Musterung, die innerhalb von Längsstreifen erscheint, mit einer fischgrätenartigen Zeichnung, die durch verschiedenfarbige Garne mit wechselnder, verschobener Gratrichtung entsteht.

  Flachs
    [auch Lein]: Stengelpflanze, deren Bastfasern zu Garn versponnen werden. Flachs ist die älteste zu Textilien verarbeitete Pflanzenfaser, in Vorderasien seit der dortigen Jungsteinzeit (siehe auch Leinen).

  Flag
    Mit dem Namenszug der jeweiligen Marke versehen, befindet sich diese kleine Flagge meistens an der Gesäßtasche.

  Flanell
    [eng: "Wollstoff"] Ein ein- oder zweitseitig gerauhtes Gewebe, das aus Baumwolle, Viskose oder Wolle hergestellt wird.

  Flattened Denim
    Der Stoff hat eine flache Gewebestruktur, die eine glatte Stoffoberfläche bewirkt. Während des Spinnens und Webens stehen normalerweise kleine Haare aus dem Faden bzw. dem Stoff. Diese werden mit Chemikalien entfernt.

  Flockprint
    Auf ein Grundgewebe wird ein Muster mit Klebstoff aufgedruckt, an dem feinste Textilfasern haften bleiben. Die Oberfläche der Muster ist samtig, reliefartig.

  Fransen
    Siehe auch Fringe

  Flor
    (1) historischer Name für ein schleierartiges Kreppgewebe aus kurzen Naturseidenfäden, meist schwarz. (2) Bezeichnung für ein feines Baumwollgarn für sogenannte Florstrümpfe. (3) ~ ist ein schwarzes Band um einen Ärmel oder Herrenhut, das als Zeichen der Trauer getragen wird. (4) bei Stoffen werden alle Oberflächenbildungen als Flor bezeichnet, die sich durch hochstehende Faser- bzw. Fadenenden auszeichnen; als Beispiel gelten Samt oder Cordsamt.

ClipArt.com

   Fringe
    [eng: "Fransen"] ~ werden auf der Nähmaschine mit einem speziellen Fransenfuß genäht oder in Stickdesigns vorzugsweise bei allem, was fell- oder federartig fein erscheinen soll, über einen breiten Satinstich realisiert. So kann problemlos das Pferd einen Schweif oder der Löwe eine lebendig erscheinende Mähne erhalten. Das Beispiel zeigt kleine Fluffies (Gänseblümchen) neu kombiniert aus Bernina-Freebies. Beim Digitalisieren ist darauf zu achten, dass a) die Konturen überlappen, da die Fransen nach dem Aufschneiden festgehalten werden müssen; b) für ein sauberes Stickbild die Linie einmal in der halben Satinstichbreite vorgesteppt wird. Beim Sticken der Fransen dann die Oberfadenspannung um einen Punkt lockern, den vorgesteppten Unterfaden herausziehen und schließlich den Oberfaden auf der Unterseite der Linie entlang möglichst weit außen aufschneiden. Jetzt nur den Oberfaden von rechts bürsten und fertig!
    Siehe auch unter Fransen. Wer direkt Fransenmotive testen möchte, kann sich hier die im FileFinder eingetragenen Fringe-Designs auflisten lassen.


Lustige Weihnachtskugel mit Fringes & Fäden auf Organza

  Frottee
    Gewebe, das nicht nur aus Kette (Faden in Längsrichtung) und Schuss (querverlaufender Faden) wie sonstige Stoffe gewebt wird. Beim Frottee wird auf beiden Seiten des Grundgewebes eine zusätzliche Florkette mit Schlingenbildung locker eingewebt. Unterschieden wird zwischen Velours-, Walk- (Schlinge aus nur einem Garnfaden), Micro-Baumwoll- (umsponnener Baumwollfaden, bei dem nach Erwärmung ein Baumwollgarn mit Hohlraum entsteht) und Zwirn- (Schlinge bildet sich aus zwei miteinander verdrehten Fäden) Frotteearten.
    Siehe auch Handtücher

Farbenreiches Wohlfühlfrottee, das nur darauf wartet, neu gestaltet zu werden. Hier am Beispiel von VOSSEN Calypso

  Frottier
    Lediglich andere Schreibweise für das heute gebräuchlichere Frottee.

  Frou Frou
    (1) Absichtlich hervorgerufenes Rascheln und Knistern des rüschenbesetzten Seidentaftunterrocks. Besonders bekannt von Can-Can-Kostümen. (2) Heute auch die Bezeichnung für jede Art von verspielter Dekoration an einem Kleidungsstück wie zum Beispiel Rüschen oder Schleifen.

Arbeiten



 

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