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Baumwolle - Bargello-Stickerei -

  Baumwolle
    Cotton, Abk.: CO.
Naturfaser, die aus der Samenkapsel der Baumwollpflanze gewonnen wird. Etwa 25 bis 30 Tage nach der Bestäubung ist die Kapselfrucht reif, platzt auf und die weiße bis bräunliche Samenwolle quillt heraus. Die Stapellänge der einzelnen Baumwollsorten beträgt je nach Herkunftsland zwischen 2 und 5 cm, wobei die Fasern aus Ägypten am längsten sind. Bereits im 3. Jahrtausend v.Chr. wurde Baumwolle in Indien angebaut, versponnen und gewebt. Von Indien aus gelangte sie nach China. Aber auch die Inkas verwendeten zu dieser Zeit schon Baumwolle. Im 8.-10. Jahrhundert n.Chr. brachten die Araber die Kultur der Baumwolle von Persien aus nach Nordafrika, Sizilien und Südspanien. Mit der Erfindung des Spinnrads im 18. Jahrhundert wurde die Baumwolle zur meistverarbeiteten Faser. Denn Baumwolle lässt sich besonders gut spinnen, färben, sie ist reiß- bzw. scheuerfest, widerstandsfähig gegen Hitze und lädt sich nicht elektrostatisch auf. Auf der Haut sind Baumwollstoffe weich und angenehm, zudem sind luftdurchlässig und atmungsaktiv. Bei der Konfektionierung ist zu beachten, dass sie nur eine geringe Elastizität hat und die Stoffe beim Waschen und Trocknen - je nach Webart teilweise erheblich - einlaufen. Das Waschen vor der Konfektionierung empfiehlt sich also.

  Bargello-Stickerei
    ~ wird auch als ungarischer Stich bezeichnet; tatsächlich handelt es sich um eine besondere Form der Gobelinstickerei. Wesentliches Merkmal hierbei ist die mehrfache Wiederholung geometrischer Muster in gebogter, gezackter oder in Rauten-Ausführung. Eine Liebhaberarbeit für Stuhlbezüge etc.
    Siehe auch Gobelin

Blooming Roses Charcoal designed von David Merry in Stickwolle im Format 36 x 36 cm. Ein Set mit vorgezeichnetem Stramin, Anleitung, Nadel und 5 Löchern pro cm im Halben Kreuzstich schlägt mit knapp 80 EUR zu Buche.
Arbeiten



 

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